Die Bundesregieung hat den "Bürgerdialog" entdeckt um ihren Spezies das Geld der Bürger zuzuschustern:
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www.spiegel.de]
Zitat:
Die Koalition fordert Bürger im Internet zum Dialog auf. Doch die Plattformen, für die Millionen Euro ausgegeben werden, sind oft dilettantisch gemacht. Fast niemand macht bei den kostspieligen Angeboten mit - politische Diskussionen sind auch gar nicht erwünscht.
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Auch andere Ressorts überbieten sich mit neuen Plattformen. In den Etats stehen Millionensummen bereit, um mit den digitalen Bürgern ins Gespräch zu kommen. Aber die Beteiligung ist schlecht. Und wer sich die Angebote genauer ansieht, weiß auch, warum: Echter Dialog wird meist nur vorgetäuscht. Das Ergebnis ist eine Pseudobeteiligung
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Christoph Bornschein, Chef der Berliner Digital-Agentur TLGG. "Politiker müssen die Leute dort abholen, wo sie sind, auf sie zugehen, ihnen zuhören und ihre Sprache sprechen. Von selber kommt keiner mehr. Doch die meisten kommunizieren heute noch wie vor 50 Jahren: Ich Sender, du Empfänger."
Selbst prominente Angebote wie der Video-Podcast von Angela Merkel sind gefloppt. Gerade mal 18.000 Menschen laden ihre Filmchen im Schnitt runter - 0,02 Prozent der Bevölkerung. Es könnten mehr sein, wenn Merkel die Videos bei YouTube anbieten würde. Dort könnten sich die Nutzer allerdings über ihre müden Auftritte lustig machen - und das Klima im Netz ist rau. So belässt es Merkel lieber dabei, die Videos auf ihrer Website zu zeigen. Ohne Kommentarfunktion.
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ein Besucher: "Mir stellt sich die Frage, welche Mitwirkungsmöglichkeiten dieser 'Dialog' ganz konkret bietet", schrieb er ins Forum. "Hier findet ja nicht einmal der versprochene Dialog statt - mit wem eigentlich? Mit der Bundesregierung? Die redet hier ja nicht mit."
Spricht mal wieder alles für sich.